5. Februar 2012

Ernährung

Bewegung und kognitive Verhaltenstherapie bei Chronic Fatigue Syndrom

In dieser Übersichtsarbeit kommt die Autorengruppe - nach Auswertung von 44 Studien mit insgesamt mehr als 2800 Patienten - zu dem Ergebnis, dass Sport und kognitive Verhaltenstherapie die effektivsten Behandlungen des Chronic Fatigue Syndroms darstellen. Als weniger effektiv erwies sich die Therapie mit Hydrocortison oder Immunglogulinen.

WESSELY S "Chronic fatigue syndrome- trials and tribulation" Quelle: JAMA 2001; 286: 1378-9.

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Zink-Mangel bei Sportlern

Das Spurenelement Zink ist essentiell für viele biochemische Vorgänge. Es ist notwendig für Enzymaufbau- und Aktivierung, ist Bestandteil antioxydativer Enzyme, dient als Stabilisator von biologischen Membranen und hat Einfluß auf den Protein- und Fettstoffwechsel. Die Ernährungsgewohnheiten von Sportlern unterscheiden sich häufig von der allgemein empfohlenen Ernährung: Ein extrem hoher Anteil von Kohlenhydraten und ein relativ geringer Protein- und Fettanteil kann zu suboptimalen Zinkspiegeln führen. Auswirkungen eines Zinkmangels können z.B. Gewichtsverlust und Müdigkeit mit Abnahme der Ausdauerleistung sowie ein erhöhtes Osteoporose-Risiko sein.

MICHELETTI A, ROSSI R, RUFFINI S "Zinc status in athletes: relation to diet and exercise" Quelle: Sports Med 2001; 31: 577-82.

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Schwarzer Tee verbessert Endothelfunktion

Bei 66 KHK-Patienten wurde die Endothelfunktion anhand der per Ultraschall gemessenen Dilatation der Arteria brachialis beurteilt. Die Probanden tranken über 4 Wochen täglich entweder 4 Tassen schwarzen Tee oder 4 Tassen Wasser. Vor den Messungen wurden vasoaktive Medikamente abgesetzt. Es zeigte sich, dass sowohl langfristig, als auch kurzfristig der Blutfluss in der A. brachialis bei den Teetrinkern deutlich verbessert wurde, nicht jedoch bei den Wassertrinkern. Der Plasma-Flavanoid-Wert (Flavanoide sind Antioxidantien, die z. B. die Oxidation von LDL verhindern) erhöhte sich ebenfalls nach dem Teekonsum.

Original: Short-and long-term black tea consumption reverses endothelial dysfunction in patients with coronary artery disease

DUFFY SJ, KEANEY Jr JF, HOLBROCK M, GOKCE N, SWERDLOFF PL, FREI B, VITA JA (Quelle: Circulation 2001; 104: 151-156.)

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Soja gegen Hautkrebs

Die Sojabohne enthält ein Eiweiß - Lunasin - welches bei Mäusen die Entstehung von Hauttumoren hemmt. Dies geschieht, indem das Lunasin über Chromosomenbindung die Zellteilungsaktivität hemmt und somit die Umwandlung in eine Krebszelle. Kalifornische Wissenschaftler haben über 19 Wochen die Haut von Mäusen mit unterschiedlichen Mengen von Lunasin behandelt und festgestellt, dass die behandelten Mäuse nach einer nachfolgenden Exposition mit kanzerogenen Chemikalien um 70 % weniger Hauttumore bildeten. Inwiefern sich Lunasin in der Therapie oder Prophylaxe (z. B. in Form von Hautcremes) anwenden läßt, muß in weiteren Studien überprüft werden.

Original: Chemopreventive property of a soybean peptide (lunasin) that binds to deacetylated histones and inhibits acetylation.

GALVEZ AF, CHEN N, MACASIEB J, de LUMEN BO
Cancer Res 2001; 61: 7473-8.

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Endlich ein Argument für Schokolade

Flavonoide sind Substanzen, die freie Sauerstoffmoleküle abfangen. Diese freien Sauerstoffmoleküle oxidieren beispielsweise Cholesterin, welches in oxidierter Form als Ablagerung an der Innenschicht der Blutgefässe zu Arteriosklerose führt. Da Flavonoide in grossen Mengen in Kakao enthalten ist, wurde in einer amerikanischen Studie eine flavonoidarme Diät mit einer kakaohaltigen Diät (22 g Kakao und 16 g dunkle Schokolade täglich) verglichen. Das für jeden Schokoladenliebhaber erfreuliche Resultat zeigte, dass die schokoladenhaltige Diät - gemessen an den Parametern Urin-Prostaglandin, totale Serum-Oxidations-Kapazität und LDL-Oxidationsempfindlichkeit -im Vergleich zur flavonoidarmen Diät günstigere kardiovaskuläre Bedingungen erbrachte. Schokolade kann demnach guten Gewissens (in geringem Anteil) in den täglichen Ernährungsplan aufgenommen werden.

WAN Y, WINSON JA, ETHERTON TD, PROCH J, LAZARUS SA, KRIS-ETHERTON PM Original: Effects of cacoa powder and dark chocolate on LDL oxidative suspectibility and prostaglandine concentrations in humans. Am J Clin Nutr 2001; 74: 596-602.

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Saft statt Wein

Dass ein Glas Rotwein pro Tag gefäßprotektiv wirkt ist schon lange anerkannt- doch reicht stattdessen auch Weintraubensaft?
Bei 20 Personen, die über 2 Wochen täglich zwei Tassen Weintraubensaft tranken, stieg der Vitamin-E-Spiegel durchschnittlich um 13 %. Weiterhin sank die Aktivität des Gerinnungssystems, die Stickoxid-Produktion der Blutplättchen stieg an und die Wirkung von Antioxidantien wurde verstärkt. Verantwortlich für diese positiven Effekte sind wahrscheinlich die in Wein und Saft enthaltenen Flavonoide. Interessant ist, daß die Wirkung von isolierten Flavonoiden nicht der im reinen Saft enthaltenen Stoffe entspricht.

Originaltitel: Select flavanoids and whole juice from purple grapes inhibit platelet function and enhance nitric oxide release.

FREEDMAN JE, PARKER C, LI L, PERLMAN JA, FREI B, IVAN V, DEAK LR, IAFRIATI MD, FOLTS JD(Quelle: Circulation 2001; 103 (23): 2792-8).

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Lutein schützt Arterien

Lutein ist ein Karotinoid und findet sich vor allem in Brokkoli, Sellerie, Salat, Gurken, Bohnen, Rosenkohl und Spinat. Dass dieser Stoff wahrscheinlich gefäßprotektiv wirkt, wurde in einer amerikanischen Studie an gesunden Männern (480 Männer im Alter von 40-60 Jahren) gezeigt, bei denen der Grad der Arteriosklerose anhand der A. carotis und gleichzeitig die Lutein-Spiegel im Blut untersucht wurden. Dabei zeigte sich, dass die Probanden mit einem hohen Lutein-Spiegel ein geringeres Mass an Arteriosklerose aufwiesen. Weiterhin wurde in einem in-vitro Versuch eine LDL-modifizierende, gefässprotektive Wirkung des Luteins nachgewiesen. Interessant ist, dass Eigelb, welches aufgrund des hohen Cholesteringehaltes bisher als "gefäßschädigendes" Nahrungsmittel galt, ebenfalls einen hohen Luteingehalt aufweist.

Original: Oxygenated carotenoid lutein and progression of early artherosclerosis: the Los Angeles artherosclerosis study

DWYER JH, NAVAB M, DWYER KM, HASSAN K, SUN B, SHIRCORE A, HAMA-LEVY S, HOUGH G, WANG X, DRAKE T, MERZ CN, FOGELMAN A (Quelle: Circulation 2001; 103 (24): 2922-7)

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Vitamine und Lipidsenker

Eine wichtige Therapiesäule in der Behandlung einer KHK bei niedrigem HDL-Anteil ist der Einsatz eines Lipidsenkers. Ein weiterer Ansatz war bisher die Durchführung einer vitaminreichen Diät, da durch die Supplementierung von Antioxidantien die LDL-Oxidation eingeschränkt wird.
Umso erstaunlicher sind die Ergebnisse, die Cheung et al. erzielten, als sie in ihrer Studie ein Kollektiv von 153 Patienten mit KHK und niedrigem HDL untersuchten und diesen zu der Therapie mit Lipidsenkern (Niacin+Statin) einen Vitamincocktail (respektive ein Plazebo in der Kontrollgruppe) verabreichten: Ein Anstieg eines wichtigen HDL-Subtyps wurde nur in der reinen Lipidsenker-Therapie erzielt, nicht jedoch bei Kombination mit einem Vitaminpräparat.
Folglich gilt es, das bisher gültige Therapie-Management bei diesen Patienten neu zu prüfen.

Original: Antioxidant supplements block the response of hdl to simvastatin-niacin therapy in patients with coronary artery disease and low hdl.

CHEUNG MC, ZHAO XQ, CHAIT A, ALBERS JJ, BROWN BG (Quelle: Art Thromb Vasc Biol 2001; 21: 1320-1326.)

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Kreatin-Einnahme unter Jugendlichen

Kreatin als Nahrungsergänzungsmittel wird unter Sportlern immer beliebter. Insbesondere in Schnellkraftsportarten ist ein schneller Muskelaufbau gewünscht, in zunehmendem Masse auch bei Breitensportlern und Jugendlichen. In einer amerikanischen Studie wurde nun geprüft, wie hoch der Kreatin-Gebrauch unter Jugendlichen tatsächlich ist: 1103 Schüler wurden vor ihrer jährlichen Sportabschlußprüfung befragt. Insgesamt 5,6 % der Schüler gaben an, Kreatin zu konsumieren, bei den 18jährigen sogar 44%. Stärker vertreten waren die männlichen Schüler (8,8 %), aber auch Mädchen (1,8%) nehmen Kreatin. Als Hauptbegründung für die Einnahme gaben die Schüler Zunahme der Leistungsfähigkeit (74,2 %) und ein attraktiveres Erscheinungsbild (61,3 %) an. Problematisch ist, dass bisher noch nicht geklärt ist, ob die Einnahme von Kreatin zu Spätschäden führen kann. In Frankreich beispielsweise ist der kommerzielle Handel mit Kreatin verboten, da ein Krebsrisiko nicht auszuschliessen ist.

Original: Creatine use among young atheletes

METZL JD, SMALL E, LEVINE SR, GERSHEL JC (Quelle: Pediatrics 2001; 108: 421-425.)

CHEUNG MC, ZHAO XQ, CHAIT A, ALBERS JJ, BROWN BG (Quelle: Art Thromb Vasc Biol 2001; 21: 1320-1326.)

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Glykogenaufnahme durch Kreatingabe erhöht

Der Vorgang der Glykogensuperkompensation wird von Ausdauersportlern vor den Wettkämpfen (z.B. vor einem Marathon) genutzt, um ein Kohlehydratloading durchzuführen. Schon in früheren Studien wurde gezeigt, dass die Glykogenaufnahme der Zelle durch vorherige Kreatingabe erhöht werden kann. Um dies zu bestätigten, wurde bei 12 Männern die Zunahme des Muskelglykogens im M. Vastus lat. untersucht, nach Durchführung eines üblichen Kohlehydratloadings ohne bzw. nach vorheriger Kreatineinnahme (20 g/Tag über 5 Tage). Es zeigte nach Einnahme des Kreatins ein Anstieg des Muskelglykogens von 53 %, im Gegensatz zu einem Anstieg von 5 % ohne vorherige Einnahme von Kreatin.

NELSON AG, ARNALL DA, KOKKONEN J, DAY AND R, EVANS J. "Muscle glycogen supercompensation is enhanced by prior creatine supplement" Quelle: Med Sci Sports Exerc 2001; 33: 1096-1100.

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Körperliche Fitness geht mit gesünderer Ernährung einher

Es ist bekannt, dass sowohl körperliche Fitness, als auch eine gesunde Ernährung (ballaststoffreich, arm an Fett, Cholesterin und gesättigten Fettsäuren) entscheidend für die Prävention kardiovaskulärer Erkrankungen ist. Der Zusammenhang zwischen diesen beiden Faktoren wurde in der Aerobics Center Longitudinal Study (ACLS) an einem Kollektiv von 7959 Männern und 2453 Frauen untersucht. Dabei zeigte sich, dass eine hohe kardiovaskuläre Fitness mit einer fettarmeren (vor allem an gesättigten Fettsäuren), cholesterinarmeren und ballaststoffreicheren Ernährung einhergeht, d.h Personen mit einem höheren Fitnesslevel ernähren sich im Vergleich zu unfitteren Personen gesünder.

Original: Nutrient intake of physically fit and unfit men and women

Quelle: BRODNEY S, MCPERSHON RS, CARPENTER RA, WELTEN D, BLAIR SN (Med Sci Sports Exerc 2001; 33 (3): 459-467.)

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Vitamin C: In hoher Dosierung schädlich?

Amerikanische Wissenschaftler fanden Hinweise darauf, dass Vitamin C in zu hoher Dosierung schädlich ist. Vitamin C fängt als Antioxidans freie Radikale ab, die das Erbgut schädigen können. Allerdings schädigen diese nicht nur direkt, sondern auch indirekt über eine Kette von Reaktionen. So wird durch freie Radikale die essentielle Fettsäure Linolsäure in "Lipid Hydroperoxid" verwandelt, welches durch Metallionen in eine erbgutschädigende Substanz umgewandelt wird. Diese Umwandlung kann ebenfalls durch Vitamin C erfolgen und zwar schon in Konzentrationen, die nach Einnahme von 200 mg Vitamin C im Körper entstehen. Diese Ergebnisse sollen jedoch - nach Aussage des Co-Autors Blair - nicht von einer gesunden und vitaminreichen Ernährung abraten lassen. DieAnwendung und Sinnhaftigkeit der Hochdosis-Präparate sollte jedoch in weiteren Untersuchungen überprüft werden.

Originaltitel: Vitamin C-induced Decomposition of Lipid Hydroperoxides to Endogenous Genotoxins.

LEE SH, OE T, BLAIR IA(Quelle: Science 2001; 292 (5524): 2083-2086)

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Margarine oder Butter?

Es ist seit langem nachgewiesen, dass das kardiovaskuläre Risiko bei Ernährung mit gesättigten Fettsäuren signifikant höher ist, als mit ungesättigten (bzw. mehrfach ungesättigten) Fettsäuren. Jetzt haben niederländische Epidemiologen in einer Studie an 29 gesunden Männern und Frauen gezeigt, dass Trans-Fettsäuren das kardiovaskuläre Erkrankungsrisiko noch ungünstiger beinflussen als gesättigte Fettsäuren. Die Probanden erhielten über 4 Wochen eine Diät, die entweder reich an Trans-Fetsäuren oder an gesättigten Fettsäuren war. Die Trans-Fettsäure-Diät führte zu einem um 21 Prozent niedrigeren HDL-Wert bzw. zu schlechteren Blutgefäßfunktionen im Vergleich zur Gesättigten-Fettsäure-Diät. Trans-Fettsäuren entstehen bei der Härtung von Ölen, und sind z.B. in hohem Anteil in Margarine und Frittier-Öl enthalten.

Original: Replacement of dietary saturated fatty acids by trans fatty acids lowers serum HDL cholesterol and impairs endothelial function in healthy men and women.

De ROOS NM, BOTS ML, KATAN MB

Atheroscler Thromb and Vasc Biol 2001; 21: 1233-1237.

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Vitamin B 12 und Folsäure als pathogenetischer Faktor der Alzheimer-Erkrankung

Seit langem wird von einem gehäuften Vorkommen niedriger VitaminB 12 und Folsäure-Spiegel bei älteren Leuten berichtet. Nun zeigten schwedische Wissenschaftler, dass ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten einer Alzheimer-Erkrankung und einer Kombination aus niedrigem Vit. B 12-und Folsäurespiegel besteht. In einer über drei Jahre laufenden Studie an 370 nichtdementen Probanden im Alter von 75 Jahren und älter wurden regelmäßig die Folsäure-bzw. Vit. B12-Spiegel überprüft. Bei den 78 Probanden die nach 3 Jahren eine Demenz entwickelten war der Spiegel dieser beiden Vitamine im Vergleich zu den Nichtdementen deutlich niedriger. Interessant ist, dass diese Assoziation insbesondere die Personen betraff, die zu Beginn der Studie eine sehr gute kognitive Funktion aufwiesen

WANG H-X, WAHLIN, BASUN H, FASTBOM J, WINBLAD B, FRATIGLIONI L (Original: Vitamin B (12) and folate in relation to the development of Alzheimer's disease); aus: Neurology 2001; 56(9):1188-1194)

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Antioxidantien bei Ausdauersport

Antioxidantien sind derzeit sehr populär und werden von zahlreichen Firmen in verschiedenen Darreichungsformen vertrieben. In diesem Artikel befasst sich der Autor mit den bisherigen Erkentnissen zu Antioxidantien, insbesondere mit der Anwendung im Ausdauersport. Sport kann zu einem 10-20fachen Anstieg der Sauerstoffaufnahme führen, verbunden mit einem 100-200fach höheren Sauerstofffluss in der peripheren Muskulatur. Dabei entstehen in hoher Anzahl sogenannte freie Radikale, die, wenn das betreffende Gewebe nicht über ausreichende antioxidative Kapazität verfügt, zu oxidativem Stress und Gewebeschädigung führen kann. Aus diesem Grund kann ein Sportler von einer externen Zufuhr von Antioxidantien profitieren. Da freie Radikale in geringen Mengen wahrscheinlich eine wichtige und notwendige Rolle bei verschiedenen physiologischen Prozessen spielen, wäre es für einen Sportler wichtig, die Anwendung von Antioxidantien seinem individuellen Bedarf anzupassen.

SEN CK
Original: Antioxidants in exercise nutrition.
Sports Med 2001; 31:891-908.

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Mäßiger Alkoholkonsum verringert Risiko einer Herzinsuffizienz bei Älteren

Ein weiteres Argument für das Glas Rotwein am Abend: In dieser großen prospektiven Studie (von 1982-1996) wurde an einem Kollektiv von 2235 älteren Menschen (Durchschnittsalter 73,7 Jahre ) gezeigt, daß das Risiko, eine Herzinsuffizienz zu entwickeln durch mäßigen Alkoholkonsum verringert werden kann. Nach Einbeziehung weiterer Daten ( Alter, Geschlecht, ethnische Herkunft, BMI, Bildung, Angina Pectoris, Vorkommen eines Herzinfarktes und Diabetes, Hypertonus, Nikotinabusus) ergab sich ein relatives Risiko zur Entwicklung einer Herzinsuffizienz bei Abstinenten von 1.00 im Vergleich zu einem absoluten Risiko von 0.53 bei Personen, die 21 bis 70 oz/Monat tranken. Diese Zahlen lassen sich nicht alleine durch die bei mäßigem Alkoholkonsum reduzierte Zahl von Herzinfarkten erklären.

Original: Moderate alcohol consumption and risk of heart failure among older people

ABRAHAMSON JL, WILLIAMS SA, KRUMHOLZ HM, VACCARINO V (Aus JAMA, 20010418, 285 (15); 1971-7)