5. Februar 2012

Psyiologie

Effekte einer Vitamin E und C Supplementierung vor einem 21 km-Lauf

Ein Kollektiv von 15 erfahrenen Langstreckenläufern wurde in zwei Gruppen (Placebo oder Vitamin) unterteilt. Die Vitamin-Gruppe erhielt 4 Wochen vor einem 21 - km - Lauf entweder eine tägliche Substitution von 500 oder 1000 mg Vitamin C und 500 oder 1000 UI Vitamin. Die Placebo-Gruppe wurde stattdessen mit einem Placebo substituiert. Den Probanden wurde dann vor dem Lauf, direkt danach und 24 Stunden nach dem Lauf venöses Blut entnommen und auf die folgenden Parameter untersucht: CK, Myoglobin, Malondialdehyd und Vitamin C/E. Zusätzlich wurde nach dem Lauf bei 6 Probanden eine Muskelbiopsie durchgeführt.
Es zeigte sich weder in den biochemischen Daten, noch in den ultrastrukturellen Strukturen der Muskelatur ein Unterschied zwischen der Placebo - und Vitamingruppe.

DAWSON B, HENRY GJ, GOODMAN C, GILLAM I, BEILBY JR, CHING S, FABIAN V, DASIG D, MORLING P, KAKULUS BA
Original: Effect of Vitamin C and E Supplementation on Biochemical and Ultrastructural Indices of Muscle Damage after a 21 km Run.
Int J Sports Med 2002 ;23:10-5.

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Fettverbrennung durch Krafttraining

Bei 12 Frauen im Alter zwischen 25 und 35 Jahre wurde vor, während und 2 Stunden nach einem 45minütigen Krafttraining die Sauerstoffaufnahme, Herzfrequenz und Laktat gemessen. Die selben Frauen wurden weiterhin an einem Ruhetag ohne Krafttraining untersucht. Es zeigte sich, dass der Sauerstoffverbrauch und die Fettverbrennung während und bis zu 2 Stunden nach einem Krafttraining deutlich erhöht war im Vergleich zu der Kontrolluntersuchung. Sogar in den letzten 30 Minuten der zweistündigen Erholungszeit wurde um 79 Prozent mehr Fett verbrannt als im Kontrollzeitraum. Inwieweit sich der Fettstoffwechsel - so wie bei Ausdauertraining - durch regelmäßiges Krafttraining langfristig erhöhen läßt, müssen weitere Untersuchungen zeigen.

Binzen, CA, SWANN PD, MANORE MM.

"Postexercise oxygen consumption and substrate use after resistance exercise in women" Med. Sci. Sports.Exerc. 2001; 33: 932-938

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Kälteanwendungen: Hauttemperatur korreliert nicht mit intramuskulärer Temperatur

Kälteanwendungen (z. B. mit Ice-Packs) ist eine gängige Methode in der Erstversorgung von Sportverletzungen. Bisher ist aber nicht bekannt gewesen, wie die tatsächliche Temperaturentwicklung im Gewebe bei einer solchen Anwendung aussieht bzw. wie die Beziehung zwischen Hauttemperatur/Raumtemperatur und der intramuskulären Muskulatur ist. 15 Probanden mit einer Oberschenkel- Hautfaltendicke < 40 mm wurden einer 30minütigen Kryotherapie mit Ice-Bags zugeführt. Anschliessend folgte eine 2stündige Erwärmungsphase. Währenddessen wurde in 30-Sekunden-Abständen Temperaturmessungen (Hauttemperatur, Körperkerntemperatur, intramuskuläre Temperatur bei 38 mm Tiefe und Raumtemperatur) durchgeführt. Es zeigte sich, dass durch die Kryotherapie die intramuskuläre Temperatur bis zu 8 ° sank. Keine der übringen gemessenen Temperatur- auch nicht die Hauttemperatur - korrelierten mit der intramuskulären Temperaturentwicklung, sollten demnach nicht als Indikator verwendet werden.

JUTTE LS, MERRICK MA, INGERSOLL CD

Original: The relationship between intramuscular temperature, skin temperature, and adipose thickness during cryotherapy and rewarming

Arch Phys Med Rehabil 2001; 82: 845-850

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Nichtsteroidale Antiphlogistika nach exzentrischen Kraftübungen

Ziel dieser Studie war es herausfinden, inwiefern die Einnahme eines Nichtsteroidalen Antiphlogistikums auf die Muskelregeneration nach exzentrischen Kraftübungen einwirkt. Dazu wurden 48 Probanden in vier unterschiedliche Gruppen aufgeteilt: 1. Keine Übung/Kein Medikament 2. Übung/Placebo 3. Übung/100 mg orales Ketoprofen 4. Übung/25 mg orales Ketoprofen. Die Übungsgruppen führten 50 Wiederholungen einer exzentrischen Kraftübung (Ellbogenflexoren) durch. 36 Stunden später wurden bei sämtlichen Gruppen ein EMG und eine Kraftmessung der entsprechenden Muskeln durchgeführt sowie die Schmerzhaftigkeit der Muskulatur erfragt. Es zeigte sich, dass nach Einnahme von Ketoprofen eine geringere Schmerzhaftigkeit der Muskulatur vorlag und eine schnellere Wiederherstellung der Kraft erfolgt. Die EMG-Aktivität wurde nicht beeinflusst.

SAYERS SP, KNIGHT CA, CLARKSON PM. VAN WEGEN EH, KAMEN G.
Original: Effect of ketoprofen on muscle function and sEMG activity after eccentric exercise
Med Sci Sports Exerc 2001; 33: 702-710